Ordnung

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Liebe Leserinnen und Leser,

Im Zuge des herannahenden Winters, der kurzen Novembertage, des kalten Wetters und der ersten weihnachtlichen Stimmung nähert sich das Semester seinem Ende. Viele von euch haben inzwischen vielleicht eine gewisse Routine gefunden – eine Form von Ordnung im Studienalltag.

Nach den letzten Polykum-Ausgaben, die sich zunächst der Krise und danach der Revolution gewidmet haben, schliesst diese Ausgabe einen kleinen Zyklus. Man könnte sagen: Die Krise führt zur Revolution – und die Revolution mündet, zwangsläufig oder notgedrungen, in eine neue Ordnung.

Die Balance zwischen Ordnung und Chaos zu finden, ist alles andere als trivial. Das gilt für jedes Leben, jeden Studienplan, jede Gesellschaft. Wer klare Prinzipien und Werte hat, sollte dennoch offen bleiben für Wandel und neue Normen. Und gleichzeitig wünscht sich kaum jemand völlige Anarchie – irgendeine Form von Ordnung muss bestehen. Doch welche? Und wem dient sie?

Wir hoffen, euch mit dieser Ausgabe neue Gedankenanstösse zum Thema zu geben. Wir wünschen euch frohe Feiertage, erholsame freie Tage und einen guten Start ins neue Jahr.

Eure Polykum-Redaktionsleitung,
Emir / Emanuele

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