Hilfe im Ukrainekrieg

Die schrecklichen Ereignisse, die wir seit mehreren Wochen täglich aus der Ukraine vernehmen, bestürzen uns immer wieder aufs Neue. An erster Stelle sorgen wir uns um die leidtragende Bevölkerung. Da auch an der ETH Menschen aus den betroffenen Gebieten studieren, arbeiten und lehren, erkundigten wir uns beim Rektor der ETH, Prof. Dr. Dissertori, wie die ETH diese Menschen unterstützt.

by Polykum Redaktion

von Anna Heck

Wie wird die ETH ihre Studierenden aus der  Ukraine in dieser Zeit unterstützen?

Wir alle an der ETH Zürich sind tief erschüttert von der militärischen Invasion Russlands in der Ukraine und setzen alles daran, die Studierenden und Mit- arbeitenden, die von den Auswirkungen betroffen sind, zu unterstützen – sei dies nun mit Beratungs- gesprächen, unbürokratischen zinslosen Darlehen oder Verlängerungen von Verträgen.

Welche Programme gibt es, um Geflüchtete  an der ETH aufzunehmen und ihnen die Fort- setzung ihres Studiums bzw. ihrer Forschung  zu ermöglichen?

Geflüchtete Ukrainer*innen heissen wir in der ETH- Community unkompliziert als ‹Hörer*innen› will- kommen. Bringen diese die nötigen Qualifikationen für ein reguläres ETH-Studium mit, unterstützen wir sie bei allen Formalitäten und versuchen diese so kulant und unbürokratisch wie möglich zu handhaben. Zudem können wir sie in finanziellen Belangen unterstützen – sei es mit dem Erlass von Gebühren oder zinslosen Darlehen – und suchen nach individuellen Lösungen. Auch beteiligt sich die ETH an Hilfsangeboten des Schweizerischen Nationalfonds, wie etwa dem Netzwerk Scholars at Risk. Dieses ermöglicht bedrohten Forschenden, für sich selbst und für ihre Familien einen temporären Auf- enthalt an einem sicheren Ort zu beantragen.

Wird die ETH auch ihren russischen Studieren- den, die in finanzielle Schwierigkeiten geraten, helfen?

Ja. ETH-Studierende mit russischer Staatsange- hörigkeit, die aufgrund der Sanktionen vorübergehend Unterstützung benötigen, erhalten diese. Bisher haben wir aber nur sehr vereinzelte Anfragen erhalten. Hier schauen wir, wie wir im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten individuelle Lösungen finden.

 

Finding Help

The current situation leaves no one untouched. If you are struggling with the ongoing situation and need someone to talk to, there are a number of counselling services offered by ETH and different associations:

–             Psychologische Beratungsstelle: pbs.uzh.ch

–             Nightline: nightline.ch

–             Counselling service for doctoral students and postdocs: aveth.ethz.ch/counselling

–             Die Dargebotene Hand (Deutsch, Französisch, Italienisch): 143

For everyone that is affected by the war in Ukraine: If you are struggling financially, contact Student Finance: studienfinanzierung@sts.ethz.ch

And if you need help with your residence permit or similar issues, contact: solidarity@ethz.ch

Offering Help

Bei der Nightline kann sich jede*r engagieren, der fliessend Hochdeutsch spricht, Hoch- und Schweizerdeutsch versteht und ihren*seinen Mitstudierenden ein offenes Ohr bieten möchte. Für weitere Infor- mationen wende dich direkt an die Nightline via ihre Website (siehe linke Box).

If you want to help in other ways: If you are able to, you can donate to the International Red Cross (redcross.ch) or to the Swiss Refugee Council: refugeecouncil.ch.

Otherwise, it is possible to help by donating goods:

facebook.com/ZHhelpsUkraine

This information is up to change. If you want to make sure you get the latest information, visit the ETH website:

https://ethz.ch/services/de/news-und-veranstaltungen/solidaritaet-mit-der-ukraine.html

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